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	<title>over the bones</title>
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		<title>Schlachtfeld (II)</title>
		<description><![CDATA[Unten, auf der Seite ist das Foto von einem Schraubenzieher. Ein gutes Foto. Es zeigt die Originalgr&#246;&#223;e. Ich habe es nachgemessen, 10cm lang ist der Plastikgriff. Rot. 12,6cm lang ist das Metallst&#252;ck. Chrom-Vanadium steht drauf. Der Griff ist durchsichtig. Man kann sehen, wie tief das Metall darin eingefa&#223;t ist. Sogar auf dem Zeitungsfoto. Ich habe [...]]]></description>
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		<title>Schlachtfeld (I)</title>
		<description><![CDATA[Drei Tage ist es her, erst drei Tage. Sonntag hat sie noch gelebt. Ich habe sie nicht gekannt, diese Frau, aber heute war ich da. Am Bahnhof, oben an den Gleisen. Wo sie gestorben ist. Vera sagt, da&#223; sie da nicht mehr hingehen wird, da&#223; sie das nicht k&#246;nnte. Auch nicht wollte. Ich war da, [...]]]></description>
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		<title>Papa schwitzt</title>
		<description><![CDATA[Es ist Sonntag morgen, ich springe auf meinem Vater herum. Der liegt im Bett und spricht nicht mehr. Er schwitzt auch. Ich gehe zu meiner Oma und sage: Papa schwitzt. Sp&#228;ter stehe ich drau&#223;en vor dem Haus und sehe dem Krankenwagen hinterher. Neben mir meine Mutter, schweigt. Meine Oma sagt: Jetzt w&#228;re dein Papa fast [...]]]></description>
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		<title>Maschinen</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
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		<title>Der Krieg erreicht das M&#228;dchen</title>
		<description><![CDATA[Als der Krieg vorbei war, dachten sie, sie h&#228;tten es geschafft. Das Haus, in dem sie wohnten, war verschont geblieben. Alles noch da. Die gegen&#252;ber hatten nicht soviel Gl&#252;ck gehabt. Die waren ausgebombt. Noch im letzten Augenblick. Da war nicht mehr viel. Auf dieser Seite waren nur wieder mal die Fensterscheiben zersprungen, als es dr&#252;ben [...]]]></description>
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		<title>David und Goliath</title>
		<description><![CDATA[„Du mu&#223;t das verstehen, David!“ sagte die Mutter. „Du bist doch jetzt der Mann im Haus. Du bist mein Gro&#223;er.“ David verstand. „Du mu&#223;t das so verstehen, David“, sagte die Lehrerin, „du bist gr&#246;&#223;er als die anderen. Von dir mu&#223; ich einfach mehr verlangen.“ David verstand. „Du bist schlie&#223;lich der Gr&#246;&#223;te hier, David“, sagte der [...]]]></description>
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		<title>Bericht</title>
		<description><![CDATA[Nachdem die Polizei alles geh&#246;rt hat, bleibt ein verzweifeltes Kind zur&#252;ck. In einem schmerzenden K&#246;rper. Von sich selbst spricht es als Hure. Wo hat es nur das Wort her? Etwas bleibt zur&#252;ck im Mund des Kindes. Etwas wie eine Luftblase. Z&#228;h und unzerst&#246;rbar, auf der es herumkaut. Und kaut und kaut und kaut. Ein Leben [...]]]></description>
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		<title>Das Schweigen</title>
		<description><![CDATA[Es regnet. Nichts besonderes. Seit drei Tagen regnet es. Lisa ist zw&#246;lf. Sie schl&#228;gt ihr Tagebuch auf. Schreibt das Datum. Schreibt das Wort: niemehrsagicheinwort. Schl&#228;gt das Tagebuch wieder zu. Am n&#228;chsten Tag wundern sich die Mitsch&#252;ler &#252;ber das Schweigen. Die Lehrer merken nichts. Die Mutter sch&#252;ttelt den Kopf. Als der Vater abends nach Hause kommt, [...]]]></description>
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		<title>Winter 2010</title>
		<description><![CDATA[Wi&#223;t ihr noch, damals? Der K&#228;ltewinter zwanzigzehn? Monatelang lag meterhoch der Schnee. Wir k&#228;mpften und fluchten, via Internet. Wochenlang sa&#223;en wir in unseren Wohnungen fest, allein vor unseren Bildschirmen. Wir froren, als die Heizungen ausfielen. Wir qu&#228;lten uns, als Kaffee, Schokolade und Zigaretten knapp wurden. Wir hungerten sogar, als zuletzt die Lieferdienste schlappmachten. Dann fiel [...]]]></description>
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		<title>Herznovelle (2)</title>
		<description><![CDATA[Und sonst, fragt Drew. Wie ist es so, daheim im Reich. In der gro&#223;en Stadt. Du kannst dir nicht vorstellen, wie gro&#223;, sage ich. Ich war schon mal da, sagt Drew. Du erinnerst dich? Das war allerdings eine einzige Schwulenparty. Ich erinnere mich, sage ich. Du wolltest sofort hinziehen. Obwohl du kaum Deutsch sprichst. Warum [...]]]></description>
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