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Herznovelle (1)

11. September 2009 - 20:48

Draußen wird plötzlich gekläfft und geschrieen. Wenigstens drei Tölen gehen aufeinander los, dazu ihre Besitzer. So ist es hier oft.

Wie auf einem Hundekampfplatz.

(Fragment aus Kapitel i, derzeit noch in Arbeit, Stichwort: Neukölln)



  1. Anna-Lena:

    Als ehemalige und langjährige Neuköllnerin kann ich mir das gut vorstellen, finde es aber nicht nur typisch für Neukölln.
    Damals habe ich dort gern gelebt, heute zieht es mich nur selten dorthin.
    Liebe Grüße
    Anna-Lena
    (heute im Speckgürtel beheimatet)

  2. trudi66:

    tja, wenn die ihre töllen mal anleinen würden, wäre das sicher nicht passiert.

    es gibt eben auch hunde die sich nicht leiden können, aber vileicht sollte man die besitzer auch anleinen, zumindestens brauchen die auch manchmal einen maulkorb.

  3. engl:

    ich weiß nicht recht. manchmal denke ich, daß unangeleinte hunde sich viel besser vertragen würden. aber so richtig weiß ich das natürlich nicht, ich verstehe zuwenig von hunden. und ich weiß auch nicht, ob ich das wirklich will.

    das anleinen von hundebesitzern dagegen befürworte ich uneingeschränkt. und der maulkorb sollte schalldicht sein.

  4. trudi66:

    na ja, wenn die hunde gut sozialisiert sind, geht das auch unangeleint gut. da man das aber nicht wissen kann, wenn man auf andere trifft, ist das schwierig. ich habe auch einen hund, deshalb bin ich auf strassen eher dafür, schliesslich gibt es ja noch autos, die es sicher nicht schick finden wenn einem einer vor die reifen läuft. der hund sicher auch nicht.in parks get das besser, da darf man aber die hunde nicht laufen lassen ,also bleibt der bürgersteig. ich hatte oft schwierigkeiten mit hunden und besitzern im doppelpack. stimmt also doch “Wie der Herr, so’s Gescherr”.
    Auch immer gut (Riesenhund wahlweise Dobberman, Schäferhund, Kampfhund im gepäck) unangeleint laufen lassen, wenn die leute angst haben: ach der macht doch nichts. coole einstellung. leider fehl am platz in der stadt. ich versuche solchen leuten und situationen aus dem weg zu gehen. ist gesuender. es fehlt die rücksichtnahme auf andere befindlichkeiten.

  5. Neuköllner Botschaft:

    Ja, «Wenigstens» und oder «Mindestens» ist in NK so eine Sache …